Seit Montag müssen Blogger in den Vereinigten Staaten kenntlich machen, wenn Sie in ihren Artikeln ein Produkt oder ein Service empfehlen und dafür eine Gegenleistung erhalten. Wer gegen diese Vorschrift verstößt muss mit Geldstrafen bis zu 11.000 Euro rechnen.
In welcher Form die Kennzeichnung zu erfolgen hat ist in den Richtlinien jedoch nicht festgehalten. Die Wettbewerbshüter der Federal Trade Commission (FTC) wollen damit gegen die immer häufigere Schleichwerbung in den Blogs vorgehen und so die “Amateur-Werbung” regulieren.
Geld oder andere Gegenleistungen für eine Produktbewertung seien als Werbung zu betrachten somit die materiellen Verbindungen mit dem Verkäufer des Produkts oder Service offenzulegen.
Jedoch soll nicht rigoros gegen Verstösse vorgegangen werden. Die Blogger sollen zunächst eine Verwarnung bekommen, da ein Vorgehen gegen hunderttausende Blogger wohl nicht praktikabel wäre. Die FTC sieht die neuen Richtlinien zur Einnahmen-Veröffentlichung eher als Erziehungsmaßnahme.

Traut man den Usa eigentlich nicht zu, so eine Idee, könnte eher aus Deutschland sein.